Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Regensburg erhält erste „Rote Bank“

Stadträtin und Fraktionsvorsitzende Maria Simon, Stadträtin und Initiatorin des Projekts Monir Shahedi, sowie Schatzmeisterin des grünen Kreisverbands und Sprecherin des AK Frauen Andrea Sedlmaier stehen hinter der eingeweihten "Roten Bank"
Stadträtin und Fraktionsvorsitzende Maria Simon, Stadträtin und Initiatorin des Projekts Monir Shahedi, sowie Schatzmeisterin des grünen Kreisverbands und Sprecherin des AK Frauen Andrea Sedlmaier stehen hinter der eingeweihten "Roten Bank"

Die Regens­bur­ger Grü­nen und ihr Arbeits­kreis Frau­en set­zen gemein­sam mit dem ört­li­chen Frau­en­haus ein sicht­ba­res Zei­chen gegen Femi­zi­de und geschlechts­spe­zi­fi­sche Gewalt. Am Sams­tag, 25. Juli um 15:30 Uhr weih­ten sie in der Fürst-Anselm-Allee die ers­te „Rote Bank“ der Stadt ein.

Gewalt an Frau­en braucht mehr Auf­merk­sam­keit!„
ver­deut­licht Monir Shahe­di, die das Pro­jekt initi­iert und sich als Stadt­rä­tin der Grü­nen bereits seit let­zem Jahr für die Umset­zung ein­ge­setzt hat.

Das Pro­jekt „Rote Bän­ke“ (ita­lie­nisch: „pan­chi­ne ros­se“) zielt dar­auf ab, die Öffent­lich­keit auf das Aus­maß von Gewalt gegen Frau­en auf­merk­sam zu machen. Die Far­be Rot sym­bo­li­siert dabei das ver­gos­se­ne Blut der Opfer, wäh­rend die Bank den schmerz­haf­ten lee­ren Platz reprä­sen­tiert, den ermor­de­te oder ver­letz­te Frau­en in ihren Fami­li­en und ihrem sozia­len Umfeld hin­ter­las­sen haben.

Mit die­ser Instal­la­ti­on schaf­fen wir einen längst über­fäl­li­gen Ort des Inne­hal­tens mit­ten im Stadt­bild“,
erklärt Andrea Sedl­mai­er, Schatz­meis­te­rin des grü­nen Kreis­ver­bands und Spre­che­rin des AK Frau­en.
„Ich lade alle Pas­san­tin­nen und Pas­san­ten ein, Platz zu neh­men und sich der Not­wen­dig­keit eines wirk­sa­men Schut­zes für Frau­en bewusst zu werden.“

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