Neuer Vorstand bei den Regensburger Grünen

Auf ihrer Kreis­ver­samm­lung am ver­gan­ge­nen Mitt­woch haben die Regens­bur­ger Grü­nen einen neu­en Vor­stand gewählt. Marie Scholz bleibt auch die kom­men­den zwei Jah­re Spre­che­rin der Stadt­grü­nen. Als Ko-Spre­cher wur­de Bur­kard Wies­mann, der bis­he­ri­ge poli­ti­sche Geschäfts­füh­rer des Kreis­ver­bands, gewählt. Die erst im Mai nach­ge­wähl­te Schatz­meis­te­rin Andrea Sedl­mai­er wur­de in ihrem Amt bestä­tigt. Als poli­ti­scher Geschäfts­füh­rer bleibt auch Oli­ver Groth, der die Regens­bur­ger Grü­nen seit sechs Jah­ren als Spre­cher ver­tre­ten hat, wei­ter­hin Teil des Vor­stan­des. Kom­plet­tiert wird die­ser durch die Beisitzer*innen Anni Pietsch und Leon­hard Stein, die in ihrem Amt bestä­tigt wur­den, sowie die neu gewähl­ten Michae­la Kosařo­vá und Mar­cel Hylla.

“Vie­les von dem, was wir hier im Kreis­ver­band machen, ist anti­fa­schis­ti­sche Hand­ar­beit”, erklär­te Marie Scholz und hob ange­sichts der aktu­el­len poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen in Sach­sen-Anhalt her­vor: “Unse­re Auf­ga­be ist es, gegen men­schen­feind­li­che Angrif­fe, gegen AfD-Poli­tik Wider­stand zu leisten.”

Hier­für sei es wich­tig, mit den Men­schen ins Gespräch zu kom­men, bei­spiels­wei­se durch Haus­tür­ge­sprä­che. Die Poli­tik brau­che ein offe­nes Ohr für die Pro­ble­me der Men­schen und müs­se zugleich zei­gen, wel­che Ideen sie für eine bes­se­re Zukunft habe.

“Die Trans­for­ma­ti­on zur Kli­ma­neu­tra­li­tät ist wei­ter­hin das wich­tigs­te Zukunfts­pro­jekt”, beton­te Bur­kard Wies­mann und ergänz­te: “Die andau­ern­den Hit­ze­pe­ri­oden mit ihren fata­len Aus­wir­kun­gen auf Mensch, Natur und Wirt­schaft haben uns erneut die Dring­lich­keit des Aus­stiegs aus den fos­si­len Ener­gien vor Augen geführt. Wir Grü­ne sind mit unse­ren Kon­zep­ten auf dem rich­ti­gen Weg und das wird sich auch bei den nächs­ten Wah­len in Bay­ern und im Bund auszahlen.”

“Wir bedan­ken uns sehr herz­lich bei unse­ren nicht mehr zur Wahl ange­tre­te­nen Vor­stands­mit­glie­dern Fran­zis­ka Teich­ner und Peter Knoff. Bei­de haben die letz­ten Jah­re unglaub­lich vie­le Stun­den ehren­amt­li­cher Arbeit geleis­tet”, so Scholz. “Wir sind sehr froh, dass sie auch wei­ter­hin akti­ve Mit­glie­der unse­res Kreis­ver­bands blei­ben werden.”

Zeichen gegen Gewalt an Frauen…