Beeindruckende Anti-Atom-Demo am 5. September in Berlin!
Wenn es um den Weg zum Atomausstieg geht, soll sich keiner täuschen. Das ist den Grünen wichtig und daher boten die GRÜNEN für die Anreise zur Demo hilfreiche Tipps und Infos auf ihrer homepage an und riefen beherzt auf, die Demonstration am Samstag den 5. 9. zu unterstützen. Das Motto: Einfach mal abschalten - berührt ein Kernanliegen der Grünen. Drei Wochen vor der Bundestagswahl kommt das zugegeben nicht ungelegen.
Die Spitzenkandidaten Renate Künast, Jürgen Trittin und fast die ganze Führungsspitze der Partei marschiert mit Nina Hagen und weiteren rund 50.000! Auch der Regensburger Direktkandidat Jürgen Huber ist in Berlin dabei. In einem Beschluss rief der Parteivorstand die Anhänger auf: "Sagt gemeinsam mit uns Schwarz-Gelb: Nein danke!" Und viele 10.000de haben Schwarz-Gelb eine Absage erteilt. Laut und deutlich.
Die beiden Atom-Parteien rudern bereits zurück, aber es bleibt dabei, nur wer GRÜN wählt, wählt den Atomausstieg. Klar, die SPD und die Linke waren auf der Demo gut vertreten, aber die SPD hat schon manches mal gezeigt, wie unumstößlich ihre Aussagen von gestern sind. Bedeutend war die Video-Botschaft aus Frankfurt am Main, wo gleichzeitig ebenfalls 50.000 IG-Metall-GewerkschafterInnen gegen Schwarz-Gelb demonstrierten und ihre 100%ige Solidarität mit der Anti-Atom-Demo der Wendländer Bauern durch dem Mund von Berthold Huber aussprachen.
Jürgen Huber zieht den Schluss: „ Die für Atomkraft notwendigen Überwachungsorgien, die Jahrzehnte dauernden Lügen und Täuschungen, die mit Milliardensubventionen künstlich erhaltene 50er-Jahre-Technologie, während die Konzerne unglaubliche Gewinne einstecken und damit ihr Wachstum ins unermessliche steigern, die nur vermeintlich zivile Nutzung, denn Atomtechnik ist Bombentechnik, all das muss jetzt endlich aufhören! Die Entsorgung zahlen wir, die Steuerzahler. Der Umbau für die Zukunft sauberer Energiegewinnung wird seit Jahrzehnten blockiert. Wackersdorf darf nicht umsonst gewesen sein!"
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